Gemeinschaftspraxis
für Orthopädie und Unfallchirurgie
Bahnhofstraße 76-78
66111 Saarbrücken
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Als Digitales Röntgen werden in der Radiologie Verfahren zum Röntgen bezeichnet, bei denen die Aufnahmen digitalisiert werden. Der große Unterschied zum Röntgenfilm ist die bessere Nachbearbeitung und die Integration in den Ablauf unserer Arztpraxis.

Durch die digitale Nachbearbeitung kann ein Röntgenbild (fast) nicht mehr schlecht sein. Diverse Aufnahmeautomatiken sowie die Fensterung machen jedes Bild brauchbar. Digitale Röntgenbilder werden wie bei einem normalen Röntgen mit einem Röntgenstrahler gemacht. Die Bilder werden durch Einscannen einer Röntgenspeicherfolie digitalisiert und gespeichert. Nach der Aufnahme stehen verschiedene Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung zur Verfügung.

Digitales Röntgen hat große Vorteile im Ablauf. Früher musste man das Röntgenbild nach der Aufnahme entwickeln. Durch die digitale Radiologie stehen die Bilder sofort zur Verfügung. Es werden keine Boten mehr gebraucht. Das Röntgenbild steht an jedem PC zur Verfügung, im Gegensatz zum normalen Röntgenbild auch mehrmals. Es können auch keine Röntgenbilder mehr verlorengehen. Es werden keine Chemikalien mehr zur Film-Entwicklung benötigt. Ein weiterer Vorteil ist der nur noch minimale Platzbedarf für das Aufbewahren der Röntgenbilder, die 10 Jahre archiviert werden müssen. Nicht zuletzt benötigen digitale Röntgenbilder je nach Anlage meistens weniger Strahlung, wodurch auch der Patient einer wesentlich geringeren Dosis ausgesetzt wird.

„Sonografie“, auch „Echografie“ oder umgangssprachlich „Ultraschall“ genannt, ist die Anwendung von Ultraschall

• als bildgebendes Verfahren
• zur Untersuchung von organischem Gewebe in der Medizin

Die Sonografie ist das am häufigsten genutzte bildgebende Verfahren in der Medizin überhaupt. Ein wesentlicher Vorteil der Sonografie gegenüber dem in der Medizin ebenfalls häufig verwendeten Röntgen liegt in der Unschädlichkeit der eingesetzten Schallwellen. Auch sensible Gewebe werden nicht beschädigt, die Untersuchung verläuft schmerzfrei.

Die Ultraschallanwendung ist geeignet zur Erstbeurteilung (zum Beispiel von Gelenkergüssen, Sehnenscheidenentzündungen und Muskelverletzungen) sowie für Verlaufskontrollen. Auch Gelenkpunktionen sind unter Ultraschallkontrolle möglich.

Mit der SpineMED®-Behandlungsmethode sprechen wir vor allem Patienten an, die unter Bandscheiben- oder Wirbelsäulenproblemen leiden. Als erste Praxis im Saarland bieten wir die Behandlung mit SpineMED® seit längerem erfolgreich an. Die Anwendungsfelder der sogenannten „spinalen Dekompression“ reichen vom Bandscheibenvorfall über den klassischen Hexenschuss bis hin zu Ischiasproblemen und Osteochondrose. Wenn Sie Fragen zu diesem nicht-operativen, schmerzfreien Verfahren haben, zögern Sie nicht und sprechen Sie uns an.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://spine-med.de/home/

Die rPMS ist ein völlig neuartiges Verfahren zur absolut nebenwirkungsfreien Behandlung einer Vielzahl von Schmerzzuständen des Bewegungsapparates. Die zugrundeliegende repetitive periphere Magnetstimulation ist insbesondere bei muskulären Problemen hocheffektiv wirksam.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.inmetec.de/

Folgende Therapien bieten wir an:

1. Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT)
Extrakorporale Stoßwellen sind hochenergetische Schallwellen, die von einem medizinischen Gerät erzeugt werden und schmerzarm in den Körper gelangen. In der Inneren Medizin werden damit z. B. Nieren- oder Harnsteine beseitigt, ohne dass eine Operation nötig wäre.
In der Orthopädie und in der Schmerztherapie wird die Extrakorporale Stoßwellen- Therapie (ESWT) angewandt, um Erkrankungen an Muskeln, Sehnen, Gelenken und Knochen zu behandeln.
Während in der Inneren Medizin eine hohe Energiedosis erforderlich ist, um Steine zu zerkleinern, wird in der orthopädischen Stoßwellentherapie eine deutlich niedrigere Dosis eingesetzt. So wird z. B. nur ein Zehntel der Dosis benötigt, die für die Zertrümmerung von Nierensteinen erforderlich ist.
Ziel der Stoßwellentherapie in der Orthopädie ist die Beeinflussung von Sehnen, Gelenkkapselanteilen, Knochenhaut und Nervenanteilen. Durch die Behandlung mit Extrakorporalen Stoßwellen kann eine Linderung oder sogar eine Beseitigung der Schmerzen erreicht werden.

Die häufigsten Krankheitsbilder, die mit der ESWT behandelt werden, sind:

  • Tennis- und Golfer-Ellenbogen
  • Chronische Schulterschmerzen
  • Plantarer Fersensporn
  • Gelenkverschleiß (Arthrosen)
  • Pseudoarthrosen (nicht heilende Knochenbrüche oder -durchtrennungen)
  • Dupuytrensche Erkrankung

Neben den hier genannten Erkrankungen gibt es viele weitere Krankheitsbilder, bei denen die Therapie mit Extrakorporalen Stoßwellen sinnvoll sein kann. Gern sprechen wir mit Ihnen über Möglichkeiten, Ihre Beschwerden mit der ESWT zu behandeln.

Die Behandlung wird folgendermaßen durchgeführt:
Auf das betroffene Gelenk wird ein Ultraschallgel aufgetragen. Der Ultraschallkopf des Stoßwellengerätes wird darauf angekoppelt und genau positioniert. Auf dem Ultraschallmonitor kann die Position der eintreffenden Stoßwelle gesehen werden. Der Patient hält den Auslöser für den Stoßwellengenerator in der Hand und löst durch fortlaufendes Drücken eine Serie von Impulsen aus. Durch Loslassen des Generators kann er die Therapie jederzeit sofort abbrechen. Für den Behandlungserfolg ist es sehr wichtig, dass die Impulse genau auf den Schmerzpunkt treffen und somit auch die Schmerzen auslösen, die durch die sonst alltäglichen Bewegungsabläufe hervorgerufen werden. In der Regel werden die während der Therapie hervorgerufenen Schmerzen nach ca. 500 Impulsen schwächer, so dass der Patient unter Umständen den Punkt mit der größten Schmerzempfindlichkeit neu finden und einstellen muss. Die ständige Kontrolle durch den behandelnden Arzt ist gewährleistet.

Die Therapie wird je nach Indikation in wöchentlichem Abstand mit 1500-3000 Impulsen pro Behandlungssitzung durchgeführt. Die Anzahl der Behandlungen hängt davon ab, wie der einzelne Patient auf die Stoßwellen-Therapie anspricht und wie lange die Schmerzen schon bestehen.

Nach den ersten Therapiedurchgängen kann es vorübergehend zu einer gesteigerten Empfindlichkeit des behandelten Gelenks kommen, d. h. der Patient empfindet mehr Schmerzen. Diese erhöhte Schmerzempfindlichkeit ist allerdings wieder rückläufig. Meist zeigt sich dann eine veränderte Schmerzqualität: Der Schmerz wird nicht mehr als stechend und einschießend empfunden, sondern als dumpf ausstrahlend und ziehend. Diesem Wechsel folgt in den meisten Fällen eine deutliche Schmerzminderung.

In der Regel kann nach drei bis fünf Behandlungen ein Schmerzrückgang nachgewiesen werden. Ein Therapieerfolg im Sinne einer erzielten Schmerzfreiheit kann nicht garantiert werden. Eine Minderung des Schmerzes wird durchaus als Therapieerfolg gewertet .

In der orthopädischen Anwendung besteht das einzige bisher bekannte Risiko der ESWT für den Patienten darin, dass die Therapiewirkung nicht ausreicht und der Schmerz weiterhin bestehen bleibt. Eine vorübergehende Verstärkung des Schmerzes konnte in einigen wenigen Fällen beobachtet werden.

Bei einigen Patienten treten kurzzeitig örtliche Hautrötungen auf. In seltenen Fällen können bei empfindlicher Haut kleine punktförmige Blutergüsse entstehen, die sich nach einigen Tagen wieder zurückbilden. Langzeitschäden sind nicht bekannt.

 

2. Triggerpunkt- Stoßwellentherapie (TPST)

Vor einigen Jahren ist durch Zufall entdeckt worden, dass die kurze und starke Druckerhöhung im Muskelgewebe, wie sie bei der Anwendung von Extracorporalen Stoßwellen entstehen, die eigentlich für die Zertrümmerung von Nierensteinen entwickelt wurden, für die Diagnostik und für die Therapie der Triggerpunkte in der Muskulatur sehr gut geeignet sind.

Ein gesunder Muskel reagiert auf Stoßwellen kaum merkbar – auch wenn Sie mit hoher Stoßwellenenergie, mit der Sie leicht Nierensteine zum Platzen bringen könnten auf einen gesunden Muskel schiessen, ist dies im Muskel vielleicht als leichtes klopfen aber eigentlich nicht recht wahrnehmbar.

Wenn aber die kurze und kräftige Druckerhöhung im Gewebe, die die Stoßwelle verursacht auf einen Triggerpunkt einwirkt, wird sofort ein Schmerz ausgelöst, und dies oft auch schon mit viel niedrigeren Stoßwellenenergien. Der Schmerz kann am Ort des Triggerpunktes aber auch an einem ganz anderen Ort (als Übertragungsschmerz) wahrgenommen werden.

So ist der Triggerpunkt als Ursache des an anderer Stelle wahrgenommenen Schmerzes gefunden worden.

Wenn nun über die Schmerzauslösung der Triggerpunkt (TP) als Schmerzverursacher gefunden wurde, wird der TP mit einigen hundert (bei hartnäckigen TP manchmal auch ein paar tausend) Schuss mit der Stoßwelle (deren Intensität nun soweit heruntergeregelt wurde, dass kein unerträglicher Schmerz mehr ausgelöst wird) behandelt und der Patient spürt sofort ein nachlassen der Schmerzauslösung. Der TP wird dabei aber nicht zertrümmert wie der Nierenstein! Durch die kurze Druckerhöhung im Gewebe werden aus den Zellen Substanzen freigesetzt, die den Heilungsvorgang bewirken. Nach der ersten Behandlung kann der TP sich wieder erholen, nach einigen Therapiesitzungen ist er aber in der Regel dauerhaft beseitigt – so können oft auch seit Jahren bestehende Schmerzen endgültig vermindert oder ausgelöscht werden.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.eswt.info/de/

In unserer Gemeinschaftspraxis behandeln wir alle Erkrankungen des Bewegungsapparates. Hierzu gehören sowohl Fehlbildungen, degenerative Veränderungen (Arthrose) als auch Osteoporose (Verminderung der Stabilität der Knochen). Unser Fachgebiet überschneidet sich dabei z.T. mit denen der Inneren Medizin, der Rheumatologie und der Kinderheilkunde.

An erster Stelle steht neben der Anamnese (Gespräch) die klinische Untersuchung aber auch die Nutzung moderner Diagnosetechniken wie Ultraschall, Röntgen und Laboruntersuchungen, welche in unseren Praxisräumen vorgehalten werden. Bei der Behandlung der verschiedenen Erkrankungen bedienen wir uns ebenfalls aller anerkannten Therapiemethoden, z.B. physikalische Maßnahmen, Physiotherapie, Akupunktur, Ultraschall, Stosswelle und Magnetfeldbehandlung.

In Abhängigkeit vom Erkrankungsbild werden konservative und operative Behandlungen durchgeführt. Operationen, ambulant und stationär, führen wir im St. Josefs-Krankenhaus in Dudweiler durch.

Wir behandeln Arbeits- und Wegeunfälle im Rahmen der berufs- genossenschaftlichen Versorgung. Hierbei kann der Unfallverletzte ohne vorherige Terminabsprache unsere Praxis aufsuchen. Alle akuten Unfälle in Sport, Freizeit und häuslicher Umgebung werden ebenfalls sofort versorgt.

Hierzu steht uns modernste Medizintechnik mit digitalem Röntgen und Sonographie zur Verfügung. In dem chirurgischem Eingriffsraum kann sofort die chirurgische Versorgung von Wunden durchgeführt werden. Frakturversorgung erfolgt mit den neuesten Schienen- und Bandagentechniken. Sollte eine operative Versorgung notwendig sein kann diese auf Wunsch in einer mit uns kooperierenden Klinik erfolgen.

Im Rahmen der orthopädischen Betreuung des Olympiastützpunktes Rheinland-Pfalz/ Saarland, als Verbandsärzte des Saarländischen Leichtathletik- Bundes sowie als Mannschaftsärzte der SV Elversberg in der Fußball- Regionalliga Südwest sind wir auf dem gesamten Gebiet des Profisports zu Hause und können ihnen ständig die neuesten Möglichkeiten der sportmedizinischen Behandlung anbieten.

Chirotherapie oder Manuelle Medizin ist eine medizinische Schule, die sich mit der Wiederherstellung der Beweglichkeit von Gelenken befasst, die in Form und Zusammensetzung intakt sind, deren Funktion jedoch gestört ist.

Methodik

Grundsätzlich hat man in der Manuellen Medizin die Möglichkeit, eingeschränkt bewegliche (hypomobile) Gelenke mobilisierend oder manipulativ zu behandeln. Bei der „mobilisierenden“ Behandlung wird die Beweglichkeit durch sanft und häufig wiederholte Dehnungsbewegungen wiederhergestellt. Die „manipulierende“ Behandlung beruht auf der Erkenntnis, dass eine schnell durchgeführte kurze Bewegung mit wenig Kraft oft zu einer sofort einsetzenden und vollständigen Wiederherstellung der Beweglichkeit führen kann. Die manipulativen Techniken sind dem entsprechend ausgebildeten Arzt vorbehalten.

Die Blockierung als funktionelle Erkrankung

Indem eine Blockierung mit einem schnellen Impuls behandelt wird, setzt der Therapeut einen gezielten Reiz an sogenannten Schmerzrezeptoren, die dadurch ausgeschaltet werden und den das Gelenk blockierenden Muskel wieder entspannen. Um diesen Effekt zu erreichen ist weder eine große Kraft, noch ein großer Weg erforderlich (sanfte Manipulation), es gilt daher die Regel der „Drei K“ – kleine Kraft, kurzer Weg, kurze Zeit.

Voraussetzung

Allgemein ist vor der Manipulation der Ausschluss bestimmter Wirbelsäulenschäden (beispielsweise Metastasen, Tumoren) mittels Röntgenaufnahme erforderlich.

Die Akupunktur ist ein Behandlungskonzept der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Sie basiert auf der Fünf- Elemente- Lehre und erfolgt durch Einstechen der Nadel in die Akupunkturpunkte.

Hierbei wird die Existenz von 361 Akupunkturpunkten angenommen, die auf den Meridianen angeordnet sind. Es gibt zwölf Hauptmeridiane, die jeweils spiegelbildlich auf beiden Körperseiten angelegt sind und acht Extrameridiane. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird durch das Einstechen der Nadeln der Fluss des Qi (Lebensenergie) beeinflusst.

 

Durchführung
Eine Akupunktursitzung dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Dabei wird der Patient ruhig und entspannt gelagert, typischerweise liegt er oder sitzt bequem . Während einer Sitzung werden so wenige Punkte wie möglich gestochen. Manche Autoren geben eine Maximalzahl von 16 an, die aber in Einzelfällen überstiegen werden kann. Eine komplette Therapie umfasst in der Regel 10 bis 15 solcher Sitzungen.

Triggerpunkttherapie (Dry needling)
Die Triggerpunkttherapie hat als Ziel die Eliminierung sogenannter myofaszialer Triggerpunkte.

Darunter versteht man lokal begrenzte Verhärtungen in der skelettalen Muskulatur, die druckempfindlich sind und von denen Schmerzen ausgehen können.

Ein häufiges Beispiel ist der myofasziale Triggerpunkt im Schulterheber- Muskel (M. trapezius), der Schmerzen im Schläfenbereich auslösen kann (= triggert). Die therapeutischen Möglichkeiten richten sich neben der Prophylaxe dauerhaft verkürzter oder fehlbeanspruchter Muskeln, z. B das Beheben ungünstiger Arbeitshaltung, mangelhafter Trainingszustand etc., gezielt auf die Deaktivierung der permanent kontrahierten (=verspannten) Muskelfasern.

Als Möglichkeiten bieten sich je nach betroffenem Muskel an: spezifische manuelle Behandlungstechniken, Stretching (Dehnung) eventuell unterstützt mit einer Kälteapplikation, Nadelungen des Triggerpunktes mit Akupunkturnadeln oder Injektionen von Lokalanästhetika in den Triggerpunkt. Gute Erfolge erreicht man u. a. auch mit der Triggerstoßwellentherapie (siehe ESWT).

Einsatzgebiete
Zur Wirksamkeit der Akupunktur bei chronischen Schmerzen liegen mittlerweile Vergleichsstudien vor, die die Wirksamkeit auch im Vergleich mit anderen Therapieformen belegen.

Haltung der Krankenkasse
Seit dem 01. Januar 2007 zahlen alle deutschen gesetzlichen Krankenkassen gemäß einem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses in Deutschland Akupunktur bei chronischen Schmerzen der Lendenwirbelsäule oder der Kniegelenke (Gonarthrose) im Rahmen einer Schmerztherapie. Die Behandlung von Kopfschmerzen durch Akupunktur wurde nicht in den Leistungskatalog aufgenommen und muss deshalb selbst bezahlt werden, als sogenannte IGEL- Leistung.

In unserer Praxis kann im Notfall stets eine kompetente notfallmedizinische Erstversorgung erfolgen.